Fragen/Bedenken von Personalchefs
Unsere Mitarbeiter* und Führungskräfte können sich doch auch an uns oder an unseren Betriebsrat wenden...
Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte werden sich auch in Zukunft noch an Sie wenden. Vermutlich sogar vermehrt, da wir in vielen Situationen Ihre Mitarbeiter motivieren, mit Ihnen zu sprechen. Zudem bitten uns Mitarbeiter nicht selten darum, als Sprachrohr zu Ihnen zu fungieren. Die Hemmschwelle zu überwinden, sich an das Personalbüro zu wenden, ist aufgrund der Abhängigkeit (Beförderung, Entlassung, Gehaltserhöhung usw.) nicht immer leicht. Die Anonymität ist ein sehr wichtiger Punkt, den Sie nicht gewährleisten können. Unsere Berater sind zudem alle therapeutisch ausbildet.
Mitarbeiter können bei Eheproblemen doch auch zu einer Beratung gehen...
Auch diese Reaktion ist verständlich. Dieser Gang ist jedoch mit Kosten verbunden und die Hemmschwelle, den ersten Kontakt über eine Email-Anfrage oder telefonische Beratung zu wählen und erst den zweiten oder späteren Kontakt persönlich anzugehen, ist geringer. Die von uns ausgehändigte Kundenkarte ist zudem immer präsent in der Geldbörse zu finden - zum Beispiel, wenn die Nacht einen nicht schlafen lässt. Wir sind 24 Stunden für Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte da.
25% der Mitarbeiter bringen Minderleistungen jährlich?
Ja. Die bekannte Universität Stanford (Kalifornien) - Health Management - betreibt Studien u.a. zu Ausfallkosten durch Minderleistung oder nicht erbrachter Leistung Ihrer Mitarbeiter. Aus den Ergebnissen dieser Studien wurde die Stanford-Formel entwickelt:
Das ist kein Instrument, welches ich nach 2-3 Jahren einfach wieder eindämmen kann...
Warum sollten Sie es nach 2-3 Jahren wieder zurücknehmen wollen? Es gibt zwei Möglichkeiten. Entweder wird es nicht oder nur wenig genutzt, dann würde es weder ein großer Verlust für Ihre Mitarbeiter sein, noch würde die Zurücknahme von Ihren Mitarbeitern bedauert werden. Die andere Möglichkeit ist, dass unser Angebot sehr gut angenommen wird. In diesem Fall ist ein Profit für Sie als Arbeitgeber eindeutig spür- und messbar. Warum sollten Sie dann ein solch effektives Tool überhaupt zurücknehmen wollen?
Es läuft bei uns wunderbar. Bei uns hat niemand Probleme...
Sie werden vermutlich erstaunt sein, mit welchen Anliegen, Sorgen und Nöten sich Ihre Mitarbeiter und Führungskräfte plagen - ohne, dass Sie davon etwas ahnen. Sie sind Personalchef oder Geschäftsführer. Mögen Sie auch noch so sehr überzeugt sein, dass Ihre Mitarbeiter Ihnen vertrauen und zu Ihnen kommen, - so bleiben Sie doch jemand der "oben" steht, der "Macht" hat und über Weiterkommen, Gehen, Bleiben usw. entscheidet.
Allein die Statistiken zeigen, welch Sorgen Menschen beschäftigen: 20% der Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens an einer Depression, 40% aller Deutschen lassen sich scheiden, die Hälfte mit jahrelangen Streitereien im Vorwege. 2% leiden an Zwangsstörungen, 1-2% an einer Schizophrenie, 8% an starken Ängsten, 4% haben ein Alkoholproblem, 2-4% leiden an anderen Süchten, viele an Einsamkeit, Burnout, psychosomatischen Beschwerden, 20% aller an Depressionen Leidenden nehmen sich das Leben. 55% aller Eltern haben massive Probleme mit ihren Kindern, viele empfinden es als sehr belastend, die eigenen Eltern pflegen zu müssen, 37% der Frauen und 36% der Männer betrügen ihren Ehepartner, die Hälfte von ihnen weiß darum und leidet. Schlafstörungen weisen 18% alle Mitarbeiter ständig auf, sexuelle Störungen, Midlife-Crisis, Sorgen um pflegebedürfte Eltern uvm. beschweren den Alltag und lassen unkonzentriert sein. Viele Führungskräfte fühlen sich unwohl in ihrer Rolle, einige finden keine Akzeptanz und fühlen sich selbst nicht ernst genommen, nach einer Studie, die die Europäische Kommission in Auftrag gegeben hat, sind 40 Prozent der weiblichen und 10 Prozent der männlichen Arbeitnehmer einmal sexuell belästigt worden, 3-4% leiden an ADHS und entwickeln, da unbehandelt, eine Zwangsstörung...
Diese Auflistung ist der "normale" Durchschnitt und kommt in Ihrem Unternehmen genauso vor, wie in jedem anderen. Sie haben die Wahl zwischen Hingucken und lösen oder Weggucken und leugnen.
Warum soll ich unseren Mitarbeitern noch mehr bieten? Sie bekommen ihr Gehalt und dafür möchte ich die Leistung haben.
Ja, es stimmt. Sie zahlen Gehalt und bekommen dafür Leistung. Geldwert ist unabhängig von Befindlichkeit, Erkrankungen, Belastungen; Menschen nicht. Sie können darauf bestehen, doch was nützt ein Bestehen, wenn Ihr Mitarbeiter zurzeit so belastet ist, dass ihm die Kraft fehlt?
Würden Sie uns evtl. im Ausnahmefall Namen von Mitarbeitern nennen, damit wir reagieren können?
Nein. Wir unterliegen der Schweigepflicht und würden Ihnen nur Informationen geben, sofern Ihr Mitarbeiter bzw. Ihre Führungskraft uns schriftlich von der Schweigepflicht entbindet. Das gesamte Konzept funktioniert nur, wenn Ihre Mitarbeiter zu uns externen Beratern 100%ig Vertrauen haben können. Wir würden andere Lösungen anstreben. Wenn uns von sexuellen Übergriffen bekannt werden würde, würden wir mit Ihrem Mitarbeiter eine Lösung erarbeiten. Die könnte so aussehen, dass wir ihn motivieren, sich an Sie zu wenden. Es könnte auch sein, dass wir den Mitarbeiter zu Ihnen begleiten. Wir könnten auch ein Treffen zwischen ihr und ggf. noch weiteren Betroffenen vereinbaren an einem anonymen Ort. Es kann auch sein, dass sich Ihre Mitarbeiter durch die Gespräche und Übung mit uns derartig gestärkt fühlt, dass er ihn im Beisein eines Dritten zur Rede stellt. Ziel ist die Beendigung der Belästigung. Es gibt immer Lösungen. Dafür sind wir da. Wenn wir von Mobbing-Brennpunkten oder anderen Situationen erfahren, werden wir alles dafür einsetzen, dass diese gelöst werden. Unter Wahrung der Anonymität Ihres Mitarbeiters werden wir die Informationen an Sie weiter leiten, die Sie reagieren lassen können.
Naja, Probleme einfach mal zu erzählen ist ja auch keine Lösung...
Das ist korrekt. Deshalb klären wir auch stets mit der ersten Frage, ob Ihr Mitarbeiter sich durch ein Aussprechen im ersten Kontakt nur erleichtern möchte oder ob er bereits so weit ist, in echte Lösungsfindung zu gehen. Hierzu motivieren wir eindeutig. Wir unterstützen, dass der Anrufer aus dem Gefühl "Opfer zu sein" heraus kommt. Denn diese Hilflosigkeit ist es, die krank macht. Über Probleme reden schafft Probleme - über Lösungen reden schafft Lösungen. Das ist unsere Philosophie.
CarpeDiem24 ist ein Tochterunternehmen von Job-Campus. Sie könnten meine Mitarbeiter abwerben.
Selbstverständlich nicht. Wir verpflichten uns vertraglich, dass wir auch nach Ablauf des EAP Auftrages, keine Ihrer Mitarbeiter zu einem unserer Klienten vermitteln dürfen.
Wir sehen viele Vorteile darin, dass unsere Berater psychologisch ausgebildet sind und zudem über Erfahrungen in der Wirtschaft verfügen. Die Geschäftsidee, CarpeDiem24 zu gründen, entwickelte sich aus dem Bedarf heraus - welcher in der täglichen Arbeit im Mutterunternehmen Job-Campus, deutlich wurde.
*Zu Gunsten der Lesefreundlichkeit haben wir auf eine Nennung der weiblichen Form verzichtet